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Wie entstehen meine Premieren

Wie entstehen meine Premieren

Entstehung - Vorbereitung - Ablauf

Heute möchte ich mit euch in die aufregende Welt meiner Premieren eintauchen. Ein Blick hinter die Kulissen meiner kreativen Ideen und Shooting-Konzepte. Premieren bedeuten für mich, neue Horizonte zu erkunden, frische fotografische Abenteuer zu erleben und unvergessliche Bilder zu kreieren.

Entstehung

Es sind diese unverbrauchten Visionen, die mir in meinen kühnsten Träumen erschienen und die ich in meiner Kreativität und Umsetzung zur Realität werden lasse. Zwei Beispiele: Die verführerische Gothic Lady, die in ihrem eleganten schwarzen Outfit von einem leuchtenden Blumenmeer umgeben ist. Oder der wunderschöne Engel im roten Kleid, die zart ihre Harfen inmitten einer zauberhaften Schneelandschaft spielt, sowie bei der Premiere “Angelica”. Ich wage zu behaupten, dass solche Aufnahmen bis dato noch nicht in den Weiten der Social Media oder auf Google zu finden sind.

Premieren bedeuten für mich, das Unmögliche möglich zu machen. Jeder dieser einzigartigen Konzepte beginnt mit einem klaren Bild in meinem Kopf. Von der Ausführung, dem Setting bis hin zum bezaubernden Model – alles wird akribisch geplant und liebevoll umgesetzt.

Eines der aufregendsten Elemente der Premieren-Shootings ist die Tatsache, dass sie nicht nur meiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen, sondern auch euch, meine geschätzten Kunden, die Möglichkeit bieten, Teil dieses Abenteuers zu sein. Daher biete ich für diese Premieren-Shootings immer besonders attraktive Preise an. Aber nicht nur deshalb. Es liegt mir am Herzen, mit euch mehr Zeit zu verbringen, um gemeinsam verschiedene Ansätze zu erforschen und kreative Improvisationen zu ermöglichen.

Die entstandenen Fotos aus diesen Premieren-Shootings sind einzigartig, nicht nur für euch, sondern auch für mich. Sie bieten uns die Möglichkeit, sie für Werbekampagnen, Magazine und Social Media-Plattformen zu nutzen. So wird eure Teilnahme an einer Premiere zu einer gemeinsamen Reise, die nicht nur unvergessliche Bilder schafft, sondern auch unsere kreative Zusammenarbeit stärkt.

Seit meinem Start mit den Premieren war ich stolz darauf, fast jedes meiner Konzepte in die Tat umgesetzt zu haben. Nur wenige Ausnahmen haben sich ergeben, aber diese Herausforderungen haben mich nur noch motivierter gemacht. Jedes einzelne Thema durchlief einen gründlichen und effizienten Denkprozess, der von penibler Organisation begleitet wurde (So wie übrigens bei all meinen Shootings). Der Erfolg einer Premiere hängt von vielen Faktoren ab, angefangen bei der Beschaffung der benötigten Gadgets, Outfits und Requisiten. Einiges davon bastle ich mit Leidenschaft selbst, und manchmal schneidere ich sogar eigene Kleidungsstücke, um die Vision perfekt umzusetzen.

Doch die Wahl der Location ist nicht weniger entscheidend. Oftmals ist sie so eng mit der Gesamtkonzeption verknüpft, dass sie das Herzstück der Idee bildet. Daher widme ich der Suche nach der perfekten Location große Aufmerksamkeit und investiere viel Zeit ins Location-Scouting. Jeder Ort, den ich auswähle, erzählt seine eigene Geschichte und trägt zur einzigartigen Atmosphäre des Shootings bei.

Lasst mich euch nun einen Einblick in meinen kreativen Prozess gewähren, von der ersten Idee in meinem Kopf bis zum fertigen Foto. Es ist eine aufregende Reise, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Die Ideen sprudeln in meinem Kopf unaufhörlich, wie ein endloser Fluss der Kreativität. Anfangs sind sie oft noch vage und formlos, doch in Sekundenschnelle beginnen sie sich grob zu konturieren. Auf diesem Fundament der Gedanken baue ich auf, und nach und nach fügt sich alles zusammen. Es ist ein Prozess, bei dem die Puzzlestücke der Inspiration eins nach dem anderen an ihren Platz fallen. Ich fange an, über alles nachzudenken, was zu dieser Idee passen könnte – das richtige Setting, die passende Haarfarbe, die perfekte Location. Die Gedanken schreiten voran, und aus der anfänglich undefinierten Masse wird plötzlich eine klare Idee, die ich festhalten möchte. Meistens skizziere ich sie auf ein Stück Papier, um sie nicht zu vergessen und sie visuell festzuhalten.

Aber Inspiration kommt nicht nur aus meinem eigenen Geist. Sie kann von überall herkommen. Ein Film, ein fesselnder Anime (ich liebe Animes), oder sogar ein gutes Buch können meine Kreativität beflügeln. Selbst beim Stöbern in meinem Lieblingsantiquariat kann meine Fantasie freudige Sprünge machen. Es ist faszinierend, wie die Welt um uns herum so viele Geschichten und Ideen birgt, die darauf warten, in meinen Premieren zum Leben erweckt zu werden.

Ab diesem Punkt habe ich eine klare Vorstellung und ein Bild in meinem Kopf verankert, das ich aufgezeichnet habe. Doch es ist wichtig zu verstehen, dass dieser Prozess manchmal Zeit in Anspruch nimmt und nicht über Nacht geschieht. In meinem Notizblock finden sich zahlreiche Ideen, die ich noch nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet habe, weil ich noch nicht ganz zufrieden mit ihnen bin. Es ist eine Art Geduldsspiel, bei dem ich darauf warte, dass sich die Ideen weiterentwickeln und schärfen, bis sie bereit sind, in die Welt der Premieren eingeführt zu werden.

In diesem Blog-Beitrag möchte ich jedoch eine spezielle Premiere hervorheben: den Hutmacher. Zwar ist er keine völlig neue Idee, da er eine der berühmtesten Figuren in der Disney-Welt ist, aber ich habe eine ganz besondere Liebe für diesen Charakter. Ich möchte die Welt des Hutmachers in meinem eigenen Stil zum Leben erwecken und ihm meine eigene kreative Interpretation verleihen. Es ist eine Herzensangelegenheit, die ich schon lange hegen und nun in die Tat umsetzen möchte.

Vorbereitung

Zu Beginn habe ich mir viel Zeit genommen, um ausgiebig zu recherchieren und herauszufinden, wie der Hutmacher im Detail aussieht. Oft sind es gerade die kleinen Details, die das Wesen einer Figur prägen und die man leicht übersehen kann. Während meiner Recherche habe ich festgestellt, dass es bereits viele verschiedene Variationen des Hutmachers gibt, die von verschiedenen Fotografen festgehalten wurden. Aber noch keine davon stammt von Elena 🙂

Die Originalbilder des verrückten Hutmachers aus dem letzten Disney-Film waren für mich eine wahre Schatzkammer an Feinheiten. Ich entdeckte den winzigen Fingerhut, den verbundenen Daumen an seiner linken Hand oder das Preisschild mit der Aufschrift “6/10” auf seinem Hut, um nur einige zu nennen. Jedes dieser Details habe ich sorgfältig notiert und begann sofort zu überlegen, welche dieser Elemente ich bereits besitze.

Offensichtlich hatte ich das komplette Hutmacher-Outfit nicht einfach so bei mir im Schrank hängen, und bevor ich ein bereits fertiges und möglichst authentisches Kostüm bestellte, machte ich mich auf den Weg zu meinem Lieblingsantiquariat, in der Hoffnung, vielleicht das eine oder andere Kleidungsstück zu finden. Der Hutmacher erforderte jedoch äußerst spezifische Kleidung, darunter eine braunrote Jacke aus künstlichem Wildleder, eine dunkel-schwarzgrüne Hose mit vertikalen Streifen, dunkelgelbe Wildlederschuhe, natürlich den ikonischen Hut und noch viele andere Details, die entscheidend waren, um die Figur so detailgetreu wie möglich darzustellen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass meine Suche im Laden eher entmutigend verlief, um es vorsichtig auszudrücken. Aber irgendwie hatte ich das bereits erwartet.

Da half nichts, und ich musste das Outfit schließlich online bestellen. Das führte zu einer weiteren Recherche, denn ich stellte fest, dass es viele verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Preisen und Ausführungen gab. Meine Priorität war es, ein Outfit mit größtmöglicher Authentizität zu finden, und nach einigen Stunden der Suche konnte ich mich für ein Exemplar entscheiden. Nun fehlten nur noch der Hut und die Perücke. Die Perücke war vergleichsweise einfach zu finden, und nach nur wenigen Minuten hatte ich eine passende Version ausgemacht. Der Hut hingegen erwies sich als echte Herausforderung. Es gab nur wenige Angebote, was mich überraschte, und wenn ich etwas fand, gefiel es mir nicht wirklich. Schließlich gab es keine andere Wahl: Ich musste meinen eigenen Hut basteln. Wie genau ich das gemacht habe, werde ich euch im nächsten Blog verraten. Eins kann ich jedoch vorab schon sagen: Die Herstellung hat zwar einige Zeit in Anspruch genommen, aber am Ende ist das Ergebnis wirklich wunderschön geworden.

Outfit-Hutmacher-Shooting

Weiter geht’s! Das Hutmacher-Outfit, die Perücke und der Hut sind bereits in meiner Sammlung. Doch was fehlt noch? Natürlich das gesamte Setting, und hier kommt eine Menge zusammen. Vieles davon hatte ich bereits in meinem großen Fundus: ein Tee-Set, einen Tisch, einen Barockstuhl, eine Shisha und vieles mehr. Einige kleinere Details mussten jedoch noch beschafft werden. Was ich unbedingt in meiner Szene haben wollte, war ein großer Fliegenpilz als Dekoration. Solche Pilze findet man nicht an jeder Straßenecke, und wenn doch, dann zu einem recht hohen Preis. Also lautete die klare Devise: Einen eigenen Pilz basteln.

In unserer Werkstatt hatten wir zufällig eine dicke Polystyrolplatte, die sich perfekt für dieses kleine Projekt eignete. Ich werde hier nicht im Detail darauf eingehen, wie wir vorgegangen sind, aber ich kann euch versichern, dass das Zuschneiden einer solchen Platte mit einem scharfen Messer eine gewisse Geduld erfordert. Anschließend mussten wir den Pilzhut noch schleifen und schließlich mit Acrylfarbe bemalen. Als Stiel für den Pilz wählten wir einen kräftigen Ast, den wir zuerst sorgfältig entrindeten. Von der Dämmplatte hatten wir noch ein paar Reststücke übrig, die genau richtig waren, um einige kleinere Pilze zu schnitzen. Das klingt alles so einfach und nach einem zweistündigen Projekt, aber in Wirklichkeit haben wir dafür mehrere Tage gebraucht. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn ich liebe das Basteln im Allgemeinen, aber es kann auch durchaus anstrengend sein.

Jetzt mache ich eine Bestandsaufnahme und gleiche alles mit meiner ursprünglichen Liste ab, um sicherzustellen, dass ich nichts vergessen habe. Manchmal ändern sich während des Vorbereitungsprozesses einige Details der Premiere. Etwas wird hinzugefügt, anderes möglicherweise weggelassen. Nachdem ich meine Checkliste abgearbeitet habe und alle Punkte grün markiert sind, bin ich bereit für das Fotoshooting.

Ablauf

Als ich zum ersten Mal die Premiere “Mad Hatter” auf Instagram vorgestellt habe, hat sich sofort jemand gemeldet. Ich achte darauf, dass das Model für meine Premieren zum jeweiligen Thema passt, und ich war begeistert, dass sich Janine gemeldet hat. Ihr Gesicht passt perfekt zur Figur des Hutmachers, und ihre grünen Augen scheinen geradezu prädestiniert dafür zu sein. Außerdem ist sie ein großer Fan vom Hutmacher und hat eine Menge eigene Ideen mit reingebracht.

Zuerst trafen wir uns im Studio, und Janine konnte das Hutmacher-Outfit anziehen, um sicherzustellen, dass alles perfekt passte. Manchmal sind ein paar kleinere Anpassungen erforderlich, aber in diesem Fall saß alles wie angegossen. Als nächstes widmeten wir uns dem Make-up, und hier spielte die Vielfalt der Farben eine entscheidende Rolle. Unser Ziel war es, das Make-up so detailgetreu wie möglich zu gestalten: mit rosafarbenem Lippenstift, bunten Lidschatten und gelackten Nägeln in einem leuchtenden Gelbton.
Bevor wir im Studio mit dem Shooting begannen, führten wir eine kurze Einleitung zu den Posen durch. Janine sollte eine schauspielerische Leistung erbringen, um die Rolle des Hutmachers möglichst authentisch zu verkörpern. Gemeinsam schauten wir uns den Charakter des Hutmachers an, um uns bestmöglich auf die Aufnahmen vorzubereiten. Im Studio selbst konzentrierten wir uns auf klassische Portraitaufnahmen. Hierbei integrierten wir einige Requisiten, die später für den geplanten Levitationseffekt verwendet wurden. 

Nach den Studioaufnahmen ging es nahtlos weiter zu unserer Outdoor-Location. Mein Mann hatte bereits fleißig unser Auto mit all den benötigten Gadgets und Requisiten beladen, um keine Zeit zu verlieren. Wir waren bereits gut im Flow.

Am Ort angekommen, begannen wir damit, alles auszuladen, aufzubauen und zu dekorieren. Das Outdoor-Shooting bot uns unzählige Möglichkeiten. Der herbstliche Wald mit seinen prächtigen Farben, die Rauchfackeln, die wir entzünden konnten, und die gesamte magische Atmosphäre der Umgebung boten die perfekte Kulisse. Üblicherweise wurden bei solchen Shootings über 600 Fotos gemacht, und insbesondere bei diesem Thema konnten wir einfach nicht aufhören, nicht zuletzt aufgrund der großartigen schauspielerischen Leistung von Janine in der Rolle des Hutmachers.
An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an mein Model aussprechen, für ihre beeindruckende Leistung und Ausdauer während des Shootings. Die schauspielerische Leistung war phänomenal! Nun schicke ich sie zurück nach Hause, damit sie sich aufwärmen und entspannen kann. Ich selbst kehre ins Studio zurück, um all die unzähligen Requisiten wieder ordentlich zu verstauen, bevor ich nach Hause fahre.

Zuhause angekommen, lade ich zuerst alle Fotos auf die Festplatte meines Computers. Währenddessen widme ich mich der Reinigung und Pflege des Outfits. Hierbei wird nichts der Waschmaschine überlassen, alles wird von Hand sorgfältig geschrubbt. 

Die Auswahl der Fotos am Computer erfolgt äußerst akribisch. Die besten Bilder werden ausgewählt und leicht bearbeitet. Hierbei werden Helligkeit und Kontrast angepasst, die Belichtung verbessert und einige weitere Feineinstellungen vorgenommen. In meinen Shooting-Angeboten sind mindestens 25 ausgewählte Dateien inbegriffen, doch glaubt mir, es sind IMMER weit mehr als 100! Ihr habt stets die Qual der Wahl, welche Fotos ich bearbeiten soll, und ich stehe euch gerne bei der Auswahl zur Seite.

Der eigentliche Bearbeitungsprozess beginnt danach. Hierbei rechne ich je nach Komplexität des Bildes mit 2 bis 4 Stunden pro Foto. Es ist eine intensive Phase, in der jedes Bild sein eigenes Leben und seine eigene Geschichte erhält.

Puh, das war wirklich ein langer Weg. Während ich diese Worte niederschreibe, wird mir bewusster, welch enormer Aufwand und wie viel Energie in ein Fotoshooting fließen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieser Aufwand unterschätzt wird oder dass nicht jeder sich vollkommen im Klaren darüber ist, wie viel Arbeit dahintersteckt. Aber eines ist gewiss: Es lohnt sich immer, besonders wenn der Kunde große Freude daran hat. Dann weiß ich, warum ich das alles mache. Mein größter Ansporn ist es, euch in eine Fantasy-Welt zu entführen und den grauen Alltag für einen Moment hinter euch zu lassen.

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Fazit: Das Hutmacher-Fotoshooting war ein voller Erfolg! Mit viel Kreativität und sorgfältiger Vorbereitung haben wir atemberaubende Aufnahmen geschaffen, die die Magie und den einzigartigen Stil des Hutmachers perfekt eingefangen haben. Die sorgfältige Planung und das pompöse Set waren von entscheidender Bedeutung, um die gewünschte Atmosphäre zu schaffen und die besten Ergebnisse zu erzielen. Dieses Fotoshooting hat wieder mal gezeigt, wie wichtig es ist, gut vorbereitet zu sein, um ein beeindruckendes Ergebnis zu erzielen und die Vision perfekt umzusetzen..

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Elena Frizler

Fotografin, Künstlerin, Schneiderin, Bastlerin, Träumerin, Abenteurerin